02.03.2020Social Media0

Witzige Kurzvideos, Videos mit Voiceover und zahlreiche Challenges machen die Plattform TikTok seit Monaten berühmt und beliebt. Vor allem die Generation Z verbringt einen Großteil ihrer Freizeit auf TikTok. Aber nicht nur Kinder sind hier zu finden immerhin 69% der Nutzer sind 16-24 Jahre alt und 31% sogar über 25. Generell findet sich hier eine sehr junge Zielgruppe – die Entscheider von Morgen.

In Deutschland verzeichnet die App inzwischen bereits 5 Mio. aktive Nutzer, die zusammen 13,4 Milliarden Videoaufrufe monatlich erreichen. Weltweit hat die App 800 Mio. Nutzer. Die Zahl der monatlichen Nutzer ist seit 2017 rasant gestiegen, so dass der Wachstum fast mit dem von Instagram vergleichbar ist.
Die amerikanische App musical.ly wurde von der chinesischen Firma Bytedance aufgekauft und zu TikTok umbenannt. Besonders bemerkenswert und interessant für Marketer sind die hohe Verweildauer in der App, neuartige Formate und konstant steigende Nutzerzahlen.

Viele Unternehmen nutzen TikTok bereits seit einiger Zeit erfolgreich und profitieren davon, dass die App noch nicht so überrannt ist. Firmen wie OTTO (#machdichzumotto – Challenge) und Zalando (#freetobe – Challenge) starteten ihre Hashtag-Challenges und forderten TikToker auf ihre eigenen Videos zum Hashtag zu kreieren und verzeichneten dadurch viele Views, geteilte Inhalte und User-Generated-Content.

Generell sind der Kreativität auf TikTok keine Grenzen gesetzt. Genutzt werden kann die App für verschiedenste Ziele wie z.B. Recruitingzwecke, Informationen über Produkte und Dienstleistungen, Technik-Tipps, News etc.
Auch buchbare Ads gibt es auf TikTok, allerdings sind diese momentan noch sehr teuer.

Desweiteren ist das Selbstbuchungstool in Deutschland momentan noch nicht verfügbar. Es kann sich allerdings nur noch um eine Frage der zeit handeln, bis dies auch in Deutschland genutzt werden kann.

Die Funktionsweise des Tools ist relativ simple:

1. Werbeziel und Budget festlegen
2. Platzierung und Ad Details wählen
3. Creative Type auswählen
4. Targeting einstellen
5. Budget in Kombination mit Zeitplan
6. Biet- und Optimierungsverfahren (Abrechnungsmodell: CPC o.ä.)
7. Werbeformat

Natürlich ist auch TikTok immer wieder Kritik ausgesetzt. Ein wiederkehrender Punkt ist die Frage ob TikTok tatsächlich Inhalte zensiert. TikTok räumte inzwischen sogar selbst ein, dass Inhalte von behinderten Personen rausgefiltert werden und nicht im Algorithmus berücksichtigt werden. Die Erklärung von TikTok hierzu lautet, dass sie gewisse Personengruppen vor Mobbing und gemeinen Kommentaren schützen wollen.

Die Frage ob TikTok für das eigene Business oder Kunden eine geeignete Plattform ist, muss jeder selbst beantworten. Die Chance wahrgenommen zu werden und sich schnell eine gewisse Reichweite aufzubauen ist momentan noch sehr hoch, da die App lange noch nicht so überrannt ist wie Instagram oder Facebook. Wer vorrangig die junge Zielgruppe (Generation Z) ansprechen möchte, hat hier die besten Chancen.

 

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